22.07.2021 – Die dialogische Sprache mit dem Judentum im Koran

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Donnerstag, 22. Juli 2021, 19.30 Uhr
Münchner Forum für Islam, Hotterstr. 16

Mit „Höre!“ beginnt das Grundgebet des Judentums, mit „Sprich!“ die Sure Al-Ikhlas, die Grundaussagen des Korans in wenigen Worten zusammenfasst. Es sind aber gerade nicht (scheinbare) Gegensätze, die sich auftun, wenn man die Sprache des Korans neben der Tora erklingen lässt.

Dabei soll es hier weniger um gemeinsame erzählerische Inhalte gehen, die schon häufig aufgezeigt wurden. Es geht auch nicht darum, wie Israeliten im Koran dargestellt werden.

Liest man Textquellen des Judentums mit dem Koran zusammen, dann entsteht ein Dialog, der nicht Konfrontation und Abgrenzung im Sinn hat, sondern von einer Nähe zueinander kündet, die tiefer reicht als wohl den meisten muslimischen und jüdischen und anderen Menschen bewusst ist. Sich darauf einzulassen, kann zum Gewinn für alle werden!

Wird als Präsenz- oder Hybridveranstaltung geplant. Anmeldung unbedingt erforderlich beim Münchner Forum für Islam: info@islam-muenchen.de, Tel. 089 / 212 693 66

Veranstalter: Münchner Forum für Islam (MFI), in Kooperation mit Freunde Abrahams, Münchner Lehrhaus der Religionen, Haus der Kulturen und Religionen in München

Geht Globalisierung auch anders?

Vision und Realität in Papst Franziskus‘ Enzyklika „Fratelli Tutti – Über die Geschwisterlichkeit“

Vortrag von Dr. Stefan Einsiedel

Montag 19. Juli 2021, 19.30 Uhr
Pfarrsaal St. Margaret, Margaretenplatz 5 c in München-Sendling
(U6 Harras, Bus 53, 132)

Eintritt frei

Mit der Enzyklika „Fratelli Tutti“ geht Franziskus den Weg der Re-Aktualisierung der Katholischen Soziallehre konsequent weiter. Er analysiert globale Fehlentwicklun­gen, rüttelt mit deutlichen Worten auf, sorgt aber auch für Irritationen und Enttäu­schun­gen. Auf den ersten Blick scheint es, als würde er insbesondere die Benachteili­gung von Frauen zu wenig adressieren und als sei er der Wirtschaft gegenüber zu kritisch eingestellt. Dabei entwickelt er – ausgehend von der gemeinsamen Erklä­rung zur Brüderlichkeit aller Menschen mit Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb und vom Gleichnis vom barmherzigen Samariter – die Vision einer geschwis­terlichen Spiritualität, die einen wertvollen Beitrag zu einer anderen, gerechte­ren Globalisierung leisten kann. – Dr. Stefan Einsiedel arbeitet im Zentrum für Globale Fragen der Hochschule für Philosophie München.

Anmeldung via info@freunde-abrahams.de oder Anrufbe­antworter (089/1588 1260).

Familienstücke – ein musikalisch-literarischer Abend mit Daniel Hope

Die jüdische Geschichte seiner Berliner Vorfahren

So, 25.07.21  19.00 Uhr und alternativ 21 Uhr
Herz-Jesu-Kirche,  Lachnerstraße 8,  80639 München (Neuhausen)

Eintritt 25,00 €, Konzertkarten: info@literaturhandlung.de oder telefonisch: 089-280 01 35

Angefangen mit dem ersten Rabbiner von Potsdam, Jechiel Michel, Kupferstecher unter Friedrich dem Großen und gleichzeitig Hanf-Fabrikant, über die Familie Falk, deren Name schließlich zu Valentin wurde, erzählt Hope diese Reise mit Musik und Texten aus der Zeit zwischen 1780 und 1938. 

Das Publikum lernt eine faszinierende Seite von Daniel Hopes Herkunft kennen, ergänzt durch Bilder und Projektion. Die Amerikareise von Hopes Ur-Urgroßvater Julius Valentin gemeinsam mit Emil Rathenau ist ein einmaliger Einblick eines jüdischen Eisen- und Stahlfabrikbesitzers, der die Neue Welt in der Zeit der Belle Époque miterlebt und in all seinen Facetten beschreibt.

Die Berliner Villa von Wilhelm Valentin wurde zu einer Metapher für die bewegte Geschichte des 20. Jahrhunderts: jüdisches Leben in Berlin, Assimilation und Enteignung durch die Nationalsozialisten. Die jüdische Waldschule Kaliski, die in dem Haus der Familie Valentin provisorisch installiert wurde, gilt als Symbol des jüdischen Kampfes um das Überleben. Die letztendliche Übernahme des Hauses und der Fabrik der Familie durch Außenminister von Ribbentrop höchstpersönlich durchleuchtet eines der düsteren Kapitel des vorigen Jahrhunderts auf eine sehr persönliche Art und Weise.

Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Maurice Ravel, Erwin Schulhoff, Robert Dauber, Kurt Weill und Hanns Eisler. 

Daniel Hope – Violine und Lesung
Jacques Ammon – Klavier

Der vielschichtige und berührende Abend ist eine Veranstaltung der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom und des Erzbischöflichen Ordinariats München in Kooperation mit Chaverim – Freundeskreis zur Unterstützung des Liberalen Judentums in München e. V., der Evangelischen Stadtakademie München, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München, der Literaturhandlung München, der Union progressiver Juden in Deutschland K.d.ö.R. und
#2021JLID – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

„Geschwisterlichkeit leben“: Christen und Muslime im Dialog

Seminar mit Moscheebesichtigung

15. Juli 2021 13.30 bis 17.30 Uhr

Der Islam und die Muslime werden meist immer noch als einheitlicher und statischer Block wahrgenommen. Die Fortbildung will für die innere Pluralität des Islam in Deutschland sensibilisieren und auf aktuelle Entwicklungen eingehen. Außerdem werden Grundlagen und Möglichkeiten der Begegnung und des Dialogs vorgestellt. Den Abschluss bildet eine Besichtigung der Moschee des Münchner Forums für Islam sowie die Möglichkeit der Teilnahme am islamischen Ritualgebet.

Ort: Münchner Forum für Islam, Hotterstr. 16, München (zwischen Sendlinger Tor und Marienplatz). Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant.
Zielgruppe: Haupt- und Ehrenamtliche in Seelsorge, Pastoral und sozialer Arbeit, Lehrkräfte, EOM-Mitarbeiter/innen – die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung: interreligioeserdialog@eomuc.de
Veranstalter: Fachbereich Dialog der Religionen und Abteilung Weltkirche im EOM in Zusammenarbeit mit dem MFI
Referenten:  
• Gönül Yerli, Religionspädagogin und Vize-Direktorin der islamischen Gemeinde Penzberg
• Dr. Andreas Renz, Fachbereichsleiter Dialog der Religionen im EOM, Lehrbeauftragter an der LMU und KSH München und Benediktbeuern

Gottes Dienst

Eine Reise zu den biblischen Ursprüngen der Liturgie

Dienstag, 6. Juli 2021 | 17 – 20 Uhr | Kosten 7,00 EUR | Jetzt hier anmelden! | via Zoom

mit: Friedrich Bernack, Domberg-Akademie     

Abendmahl, Messopfer, Eucharistie: Wir kennen viele Namen für unsere Gottesdienste. Alle stammen aus der Bibel und alle zeigen ganz verschiedene Dimensionen.

Sie erwartet eine Reise durchs Alte und Neue Testament mit überraschenden Entdeckungen. Und mit Anregungen, Gottesdienste „bibelgemäßer“ zu gestalten.

Die Veranstaltung wird über das Videokonferenzportal Zoom abgehalten. Den Zugangslink zum Online-Kursraum erhalten Sie am Tag der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Friedrich Bernack

Stellvertretender Direktor

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Achtsamkeit als Mitte christlicher Spiritualität

Vortrag von Michael Seitlinger

am Mittwoch, 21.07.221 um 19:00 Uhr

Achtsamkeit findet heute große Wertschätzung in vielen säkularen Feldern der Gesellschaft: etwa in der Gesundheitsbildung und Medizin, in der Personalentwicklung und Pädagogik. Als spirituelle Wurzel der Achtsamkeitspraxis wird in der Regel die buddhistische Meditationskultur angeführt. Das stimmt. Aber genauso gut kann die Weisheit der Achtsamkeit in der christlichen Spiritualität erkannt werden und zwar – recht verstanden – als ihr zentraler Gehalt. Das zeigt sich nicht nur in der großen Tradition christlicher Mystik und Kontemplation, sondern in jeder Form christlicher Spiritualität.

TERMIN
Mi, 21.07.21
19:00 Uhr

ORT
Evangelische Stadtakademie München
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

KOSTEN
8,00 €

ANMELDEN

MICHAEL SEITLINGER
Theologe, MBSR-Achtsamkeitslehrer (Senior Teacher/ Ausbilder), Assistierender Zen-Lehrer der Zen-Linie Leere Wolke (Willigis Jäger/ Doris Zölls), Leiter des Forums Achtsamkeit und Stressbewältigung, München

KOOPERATIONSPARTNER
Stiftung Spiritualität und interreligiöser Dialog