22.05.2022 — Interreligiöses Konzert

‚Die Nach­bar­schafts­hil­fe – deut­sche und aus­län­di­sche Fami­li­en‘ ver­an­stal­tet ein inter­re­li­giö­ses Kon­zert am 22.05.2022 um 19:00 Uhr in der Himmelfahrtskirche:

Grenzgänger zwischen Orient und Okzident: Ensemble ‚Othem‘

Aus den unter­schied­lichs­ten Kul­tur­krei­sen (Geor­gi­en, Est­land & Tür­kei) stam­men die Mit­glie­der des Ensem­ble ‚Othem‘, einer alten Wort­form von ‚Atem‘ oder ‚Odem‘. Sie ste­hen für Grenz­gän­ge zwi­schen Ori­ent und Okzi­dent – Tra­di­ti­on und Moder­ne. Ihr Reper­toire besteht aus neu arran­gier­ten uralten Sufi­stü­cken, ori­en­ta­li­scher mys­ti­scher Musik, sowie aus bekann­ten Wer­ken der west­li­chen Klas­sik. Sie hören außer­dem Tex­te der Mys­tik aus Ori­ent und Okzident.

Murat Cak­maz (Ney & Gesang)
Johan­nes Väl­ja (Cel­lo)
Keteva­ni Tigash­vi­li (Oboe)

Ein­tritt: 12,- €, ermä­ßigt: 6,- €
Ort: Him­mel­fahrts­kir­che, Kid­ler­str. 15

26.05.2022 — Führung auf dem Alten Israelitischen Friedhof in München

Mit Ellen Pres­ser, Israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de Mün­chen & Obb.

Don­ners­tag, 26. Mai 2022, 15:00 Uhr (bei star­kem Regen: Sonn­tag, 29.5.2022)
Thal­kirch­ner Str. 240 (U3 oder Bus 54 bis Hal­te­stele­le Bru­der­mühl­stra­ße, zu Fuß Rich­tung Süden)
Teil­nah­me­ge­bühr 9 €
Maxi­mal 25 Per­so­nen; Kopf­be­de­ckung für Her­ren und ver­hei­ra­te­te Damen erfor­der­lich.
Es gilt FFP2-Mas­ken­pflicht, gül­ti­ge Coro­na-Regeln sind zu beachten.

Hohe Mau­ern, alte Bäu­me, Grab­stei­ne, die man mehr erahnt als sieht: der Alte Israe­li­ti­sche Fried­hof in Mün­chen, genutzt von 1816 bis 1907, zeugt von jüdi­schen Schick­sa­len. Las­sen wir uns dar­über erzählen.

Anmel­dung erfor­der­lich: info@freunde-abrahams.de oder Tel. 089/15881260 (AB)

18.05.2022, 19–21 Uhr, Eine Formalie in Kiew

Lesung und Gespräch mit Dmitrij Kapitelman

Dimi­trij Kapi­tel­man wur­de 1986 in Kiew gebo­ren und kam mit acht Jah­ren mit sei­ner Fami­lie nach Deutsch­land. Er stu­dier­te Poli­tik­wis­sen­schaf­ten und Sozio­lo­gie in Leip­zig und absol­vier­te die Deut­sche Jour­na­lis­ten­schu­le in München.

Heu­te lebt er als frei­er Jour­na­list und Autor unter ande­rem in Berlin.

Im Jüdi­schen Muse­um Mün­chen prä­sen­tiert Kapi­tel­man sei­nen zwei­ten Roman: „Eine For­ma­lie in Kiew“. Die Geschich­te einer Fami­lie, die einst vol­ler Hoff­nung in die Frem­de zog, um ein neu­es Leben zu begin­nen und am Ende ohne jede Hei­mat dasteht. Erzählt mit dem bit­ter­sü­ßen Humor eines Soh­nes, der sto­isch ver­sucht, Deut­scher zu wer­den. Als er den deut­schen Pass bean­tragt, gibt es die eine oder ande­re „For­ma­lie“. Eine benö­tig­te Apos­til­le führt den Prot­ago­nis­ten in sei­ne Geburts­stadt, mit der ihn außer Kind­heits­er­in­ne­run­gen nichts mehr ver­bin­det. Schön sind die­se Erin­ne­run­gen — war­ten doch dar­in lie­ben­de, unfehl­ba­re Eltern. Und schwer, denn gegen­wär­tig ist die Fami­lie zer­strit­ten. Nicht zuletzt ein Buch, das im Ange­sicht des Kriegs in der Ukrai­ne schlag­ar­tig eine ganz neue zeit­ge­schicht­li­che Tra­gik bekom­men hat.

Ver­an­stal­ter: Libe­ra­le Jüdi­sche Gemein­de Mün­chen Beth Shalom, Dom­berg-Aka­de­mie, Cha­ve­r­im — Freun­des­kreis, Evan­ge­li­sche Stadt­aka­de­mie Mün­chen, Gesell­schaft für Christ­lich-jüdi­sche Zusam­men­ar­beit Mün­chen-Regens­burg, Jüdi­sches Muse­um Mün­chen und Lite­ra­tur­hand­lung München

MItt­woch, 18. Mai 2022 | 19 – 21 Uhr | Teil­nah­me­ge­bühr: 8,00 EUR | Ort: Jüdi­sches Muse­um, Sankt-Jakobs-Platz 16, 80331 München

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23.06.2022 — Mystik und Gesellschaft

Zur Bedeutung der Mystik für das Leben
Prof. Ahmad Milad Karimi (Münster)

Der mys­ti­sche Weg im Islam führt nicht in die Abge­schie­den­heit, son­dern inmit­ten des Lebens. Reli­giö­se Mys­tik öff­net den Men­schen für die täti­ge Gestal­tung der Gemein­schaft und Gesell­schaft. Sie soll “sehend” machen, wenn es um das Leid und die Not der Welt und um die Bekämp­fung von Unge­rech­tig­keit und geis­ti­ger Rück­stän­dig­keit geht. Wie lässt sich aber die­ser mys­ti­scher Weg begrün­den? Und in wel­chem Ver­hält­nis lässt sich dann die Mys­tik zu einer säku­la­ren Gesell­schaft pro­duk­tiv den­ken? Die­se und wei­te­re Fra­gen wer­den im Vor­trag auf­ge­nom­men und dis­ku­tiert.

Ahmad Milad Kari­mi, geb. 1979 in Kabul, stu­dier­te Phi­lo­so­phie und Islam­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Frei­burg i.Br. und wur­de 2012 mit einer Arbeit über Hegel und Hei­deg­ger pro­mo­viert. Er ist ordent­li­cher Pro­fes­sor für Kalam, isla­mi­sche Phi­lo­so­phie und Mys­tik an der Uni­ver­si­tät Müns­ter. Kari­mi ist stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des Zen­trums für Isla­mi­sche Theo­lo­gie der Uni­ver­si­tät Müns­ter, Lei­ter der inter­na­tio­na­len Muham­mad Iqbal-For­schungs­stel­le. 2019 erhielt er den Vol­taire-Preis für “Tole­ranz, Völ­ker­ver­stän­di­gung und Respekt vor Dif­fe­renz” der Uni­ver­si­tät Potsdam.

Ort: Katho­li­sche Hoch­schul­ge­mein­de an der LMU, München

Ver­an­stal­ter: Fach­be­reich Dia­log der Reli­gio­nen im Erz­bi­schöf­li­chen Ordi­na­ri­at Mün­chen, Dom­berg-Aka­de­mie, IDIZEM e.V., Mev­la­na Rumi e.V.

Ein­tritt: 7,- €

Anmel­dung: https://domberg-akademie.de/veranstaltungen-signup/mystik-und-gesellschaft-zur-bedeutung-der-mystik-fuer-das-leben

03.05.2022 — Der Aufbruch zum Anderen

Isla­mi­sche Spi­ri­tua­li­tät und inter­re­li­giö­ser Dialog

Vor­trag von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi

Diens­tag, 3. Mai 2022, 19.30 Uhr
Gemein­de­haus der Chris­tus­kir­che, Dom-Pedro-Platz 5 in Mün­chen;
Ein­tritt frei

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.freunde-abrahams.de/der-aufbruch-zum-anderen-islamische-spiritualitaet-und-interreligioeser-dialog/

30.05.2022 — abgesagt — Nymphenburger Gespräche

Verschwörungsmythen — Woher sie kommen, was sie anrichten, wie wir ihnen begegnen

Vor­trag von Dr. Micha­el Blu­me, Beauf­trag­ter der Lan­des­re­gie­rung von Baden-Würt­tem­berg gegen Antisemitismus

Mon­tag, 30. Mai 2022, 19:00 Uhr
Der Ver­an­stal­tungs­ort stand bei Redak­ti­ons­schluss noch nicht fest. Bit­te ach­ten Sie auf Ankün­di­gun­gen in den Medi­en. Wir infor­mie­ren per Rund­mail.
Teil­nah­me­ge­bühr: 9 €

Wei­te­re Infos: https://www.freunde-abrahams.de/nymphenburger-gespraeche-2022/

26.03.2022-vox nova, Benefizkonzert

die aktu­el­le Situa­ti­on in der Ukrai­ne for­dert zuneh­mend auch zivi­le Opfer. Vor allem Kin­der benö­ti­gen in die­ser Aus­nah­me­si­tua­ti­on ganz beson­de­ren Schutz.
Die SOS-Kin­der­dör­fer welt­weit konn­ten bereits zahl­rei­che Kin­der und Erwach­se­ne aus ihren Pro­gram­men in der Ukrai­ne eva­ku­ie­ren in Ein­rich­tun­gen der SOS-Kin­der­dör­fer im Nach­bar­land Polen. In der Ukrai­ne bringt das Team Kin­der und Fami­li­en in Luft­schutz­bun­kern in Sicher­heit. Dabei arbei­ten die SOS-Kin­der­dör­fer mit vier Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen zusam­men, um mög­lichst vie­le Men­schen zu erreichen.

Die vox nova möch­te die­se Arbeit unter­stüt­zen und ver­an­stal­tet zu die­sem Zweck kurz­fris­tig ein Bene­fiz­kon­zert zuguns­ten der SOS-Kin­der­dör­fer welt­weit für die huma­ni­tä­re Hil­fe in der Ukrai­ne:

Sams­tag,26. März 2022,20:00,Mün­chen St. Ben­no, Fer­di­nand-Mil­ler-Platz 1

Auf dem Pro­gramm mit dem Titel Herr, mache mich zum Werk­zeug dei­nes Frie­dens ste­hen geist­li­che A‑cappella Wer­ke von Renais­sance bis Moder­ne.
Die Lei­tung hat erneut der jun­ge spa­ni­sche Diri­gent Ger­mán More­no López. Der Ein­tritt ist frei. Alle Spen­den in belie­bi­ger Höhe kom­men direkt der Arbeit der SOS-Kin­der­dör­fer welt­weit zugu­te. Durch Dei­ne Spen­de werden

  • medi­zi­ni­sche Hilfe
  • Unter­künf­te für geflüch­te­ten Familien
  • Lebens­mit­tel, Was­ser, Hygie­ne­ar­ti­kel und Decken
  • war­me Winterkleidung
  • psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung für Kin­der und Familien

ermög­licht.
Zum Ein­lass ist ein Nach­weis über voll­stän­di­ge Imp­fung bzw. Gene­sung oder ein aktu­el­ler Test vor­zu­le­gen (3G-Rege­lung).

Wei­te­re Infos im bei­gefüg­ten Fly­er und unter www.voxnova.de bzw. www.facebook.com/voxnova

Wir laden Euch sehr herz­lich zu dem Bene­fiz­kon­zert ein, dan­ken für die Wei­ter­ver­brei­tung die­ser Nach­richt und freu­en uns auf ein Wiedersehen.

22.03.2022 — IDIZEM, online Friedensgebet

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,
lie­be Freun­de,

seit Wochen nun hält uns der Krieg in der Ukrai­ne in Atem. Der bar­ba­ri­sche Angriff auf das Land ver­ur­sacht Leid und Elend unter der Bevöl­ke­rung. Die schreck­li­chen Bil­der von ver­zwei­fel­ten Men­schen, die uns aus dem Kriegs­ge­biet errei­chen, machen fas­sungs­los. Gleich­zei­tig macht die Wel­le der Soli­da­ri­tät Hoff­nung: vie­le Men­schen bie­ten der Ukrai­ne und ins­be­son­de­re den Flücht­lin­gen ihre Hil­fe an. Auch wir als Ver­ein betei­li­gen uns mit einer Spen­de unse­rer Mit­glie­der an die­ser Akti­on.

Gleich­zei­tig möch­ten wir aber auch beten. Wo man manch­mal kei­ne Wor­te fin­det, möch­ten wir inne­hal­ten und an all jene Mit­men­schen den­ken, die gera­de das unfass­ba­re erle­ben. Wir möch­ten für die Hoff­nung und den Frie­den beten.

Ger­ne laden wir auch Sie zu die­sem Gebet im Online-For­mat ein. Wenn Sie mögen, kön­nen Sie sich auch ger­ne mit einem Gebet in die Run­de ein­brin­gen. Wir freu­en uns auf Sie.

Di, 22.03.2022 um 19:00 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/89510463520?pwd=dE1BWnhVaWxCYlE1OThEWlhmVkdlQT09
Mee­ting-ID: 895 1046 3520
Kenn­code: 650913

Sie haben mit dem Link frei­en Zugang zur Ver­an­stal­tung. Über eine kur­ze Zusa­ge für Ihre Teil­nah­me freu­en wir uns den­noch.

Mit freund­li­chen Grüßen

Ihr IDI­ZEM-Team

02.03.2022 — Mit dem Papst am Aschermittwoch für Frieden beten

Für Ascher­mitt­woch lädt Papst Fran­zis­kus zum Gebet und zum Fas­ten für den Frie­den ein. Ein Anlass, der mit dem Krieg Russ­lands gegen die Ukrai­ne gro­ße Dring­lich­keit gewinnt. Im Gespräch mit uns: die bei­den Kuri­en­kar­di­nä­le Kurt Koch und Miguel Ayu­so, zustän­dig für Öku­me­ne und inter­re­li­giö­sen Dialog.

 ist für uns Katho­li­ken ohne­hin ein Tag des Gebets und Fas­tens“, erklärt Kar­di­nal Koch. „Der Hei­li­ge Vater lädt alle Chris­ten, auch Ver­tre­ter ande­rer Reli­gio­nen, ein, sich die­sem Gebet anzu­schlie­ßen, und das Gebet für den Frie­den ist ein sehr wich­ti­ges Anlie­gen, denn vie­le Men­schen füh­len sich ohn­mäch­tig, wenn sie von Krieg hören. Und dann ist es wich­tig, dass sie sich an jene Instanz wen­den kön­nen, von der wir wis­sen, dass sie den Frie­den will und in kei­nem Fall den Krieg.“

Kar­di­nal Koch hebt auch auf die öffent­li­che Bedeu­tung eines Frie­dens­ge­bets ab. „Wenn wir öffent­lich beten, dann appel­lie­ren wir auch an das Gewis­sen all jener, die die Macht in der Hand haben, die Macht über Krieg und Frie­den, und wir bit­ten sie instän­dig ihr Gewis­sen zu erfor­schen und dem Frie­den zu die­nen und nicht dem Krieg.“ Nicht zuletzt sei ein Gebet wie die­ses „ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät, der Ver­bun­den­heit mit all jenen Men­schen, die furcht­bar lei­den, die auf der Flucht sind und ihr Leben ris­kiert sehen. Dass sie wis­sen, sie wer­den mit­ge­tra­gen von ande­ren Men­schen im Gedan­ken und im Beten.“

Kardinal Ayuso: Religionen beten gemeinsam

Kar­di­nal Miguel Ángel Ayu­so Gui­xot sei­ner­seits dankt dem Papst dafür, „dass er alle auf­ge­for­dert hat, als Mit­glie­der der Mensch­heits­fa­mi­lie zu beten“. Der Kar­di­nal ruft die Gläu­bi­gen ver­schie­de­ner reli­giö­ser Tra­di­tio­nen auf, sich der Initia­ti­ve des Paps­tes anzu­schlie­ßen. „Wir wis­sen, wel­che Bedeu­tung so vie­le reli­giö­se Tra­di­tio­nen dem Fas­ten und dem Gebet bei­mes­sen, und des­halb unser Appell, den ich als Prä­si­dent des Päpst­li­chen Rates für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log an die Ver­ant­wort­li­chen der ver­schie­de­nen Gemein­schaf­ten und reli­giö­sen Tra­di­tio­nen rich­te, sich dem Gebets- und Fast­tag für die Ukrai­ne anzu­schlie­ßen – als Bei­trag aller zum Frie­den auf der Welt“, so Kar­di­nal Ayuso.

(vati­can news – gs)
https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2022–02/kardinal-koch-ayuso-papst-aschermittwoch-frieden-gebet-fasten.html

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