Erasmus+ – Förderantrag gestellt

Das Haus der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen Mün­chen hat im Rah­men des Pro­gramms Eras­mus+ der Euro­päi­schen Uni­on einen För­der­an­trag zur Ent­wick­lung von Häu­sern der Reli­gio­nen gestellt.

In eini­gen Städ­te Euro­pas gibt es bereits die­se Häu­ser in sehr unter­schied­li­cher Gestal­tung. Bis­her besteht nur ein zufäl­li­ger Aus­tausch zwi­schen die­sen Häusern.

In unse­rem Eras­mus+ – Pro­jekt “Houses of Reli­gi­ons in Euro­pe – Crea­ti­on and com­mu­ni­ty invol­ve­ment of urban inter­re­li­gious spaces (HREU)” wol­len wir in Mün­chen ein Haus der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen errich­ten, geför­dert und unter­stützt durch den Aus­tausch mit ande­ren ver­gleich­ba­ren Häu­sern in Euro­pa. Die­ses Pro­jekt schafft zum ers­ten Mal eine nach­hal­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen den Häu­sern der Reli­gio­nen: dem “House of One” in Ber­lin, dem “Cam­pus der Reli­gio­nen” in Wien und dem “Guds Hus” in Fik­sä­t­ra bei Stock­holm. Ande­re Häu­ser der Reli­gio­nen in Euro­pa wie die, in Lon­don und Bern wer­den auf allen Ebe­nen des Pro­jekts betei­ligt sein.

Im Rah­men des Pro­jekts wer­den sich die Part­ner tref­fen und Erfah­run­gen aus­tau­schen und neue Ideen, Metho­den und Kon­zep­te ent­wi­ckeln. Das Pro­jekt kon­zen­triert sich auf zwei spe­zi­fi­sche The­men: der Gestal­tung von mul­ti­re­li­giö­sen Räu­men und die Errich­tung eines Hau­ses der Reli­gio­nen in Mün­chen. Die Erfah­run­gen der Part­ner des Pro­jekts wer­den als Vor­bild für zukünf­ti­ge Reli­gi­ons­häu­ser in Euro­pa und dar­über hin­aus dienen. 

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Eras­mus+ EU-Pro­gramm für all­ge­mei­ne und beruf­li­che Bil­dung, Jugend und Sport

Verschiedenheit achten – Gemeinschaft stärken

Ein Pro­jekt an der Theo­dor-Heuss- Schu­le in Offenbach/Main (Hes­sen)

Unter dem Mot­to „Inter­kul­tu­rel­les Ler­nen – damit Bil­dung gelingt“ fin­den seit dem Jahr 2006 vie­le Pro­jek­te rund um das The­ma „Mul­ti­kul­tu­ra­li­tät“ statt. Neben ver­schie­de­nen Teil­pro­jek­ten wie zum Bei­spiel Info- und Kul­tur­aben­den, Migra­ti­ons­be­ra­tung in der Schu­le und inter­kul­tu­rel­ler Seel­sor­ge ist der Schwer­punkt der gemisch­te Reli­gi­ons­un­ter­richt. Hier wer­den Mus­li­me, Katho­li­ken, Pro­tes­tan­ten und Athe­is­ten gemein­sam unterrichtet.

Mehr Infor­ma­ti­on…

Einer für alle 

Chris­ten, Mus­li­me, Juden und Athe­is­ten – sie reden im hes­si­schen Offen­bach nicht über­ein­an­der, son­dern mit­ein­an­der. Denn ab der 11. Klas­se gehen Jugend­li­che aller Glau­bens­rich­tun­gen in einen gemein­sa­men Unterricht. 

Ein fea­ture des BR vom 06.04.2018

Verschiedene Religionen unter einem Dach

Beten unter einem Dach?
Ver­schie­de­ne Reli­gio­nen fin­den zuein­an­der
Von Susan­ne von Schenck
Als Pod­cast und in der Bay­ern 2 App verfügbar

https://br.de/s/3n3w1UB

Mos­lems, Chris­ten, Ale­vi­ten, Hin­dus und Bud­dhis­ten haben in Bern ihre Gebets­räu­me Tür an Tür – im “Haus der Reli­gio­nen”. Seit Dezem­ber 2014 ist es in Betrieb und das ers­te in der Schweiz. Knapp tau­send Kilo­me­ter nörd­lich, in Ber­lin, wird noch Geld gesam­melt für das “House of One”, ein inter­re­li­giö­ses Pro­jekt, das ein Pfar­rer, ein Iman und ein Rab­bi­ner initi­iert haben.
Meh­re­re Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten unter einem Dach – kann das über­haupt gut gehen? Denn immer wie­der kommt es zu Kon­flik­ten. Wenn zum Bei­spiel die äthio­pisch-ortho­do­xe Gemein­de ver­langt, dass die sakra­len Räu­me nicht mit Schu­hen betre­ten wer­den dür­fen, was alle ande­ren christ­li­chen Gemein­den aber tun. Oder wenn tür­ki­sche Mus­li­me die kur­di­schen Ale­vi­ten als Sek­te betrach­ten und des­halb dem Ber­ner Haus der Reli­gio­nen fern­blei­ben. Aber der Dia­log bie­tet eine Chan­ce, soll er doch auf­klä­ren und Begeg­nun­gen ermöglichen.

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