22.03.2022 – IDIZEM, online Friedensgebet

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,
lie­be Freun­de,

seit Wochen nun hält uns der Krieg in der Ukrai­ne in Atem. Der bar­ba­ri­sche Angriff auf das Land ver­ur­sacht Leid und Elend unter der Bevöl­ke­rung. Die schreck­li­chen Bil­der von ver­zwei­fel­ten Men­schen, die uns aus dem Kriegs­ge­biet errei­chen, machen fas­sungs­los. Gleich­zei­tig macht die Wel­le der Soli­da­ri­tät Hoff­nung: vie­le Men­schen bie­ten der Ukrai­ne und ins­be­son­de­re den Flücht­lin­gen ihre Hil­fe an. Auch wir als Ver­ein betei­li­gen uns mit einer Spen­de unse­rer Mit­glie­der an die­ser Akti­on.

Gleich­zei­tig möch­ten wir aber auch beten. Wo man manch­mal kei­ne Wor­te fin­det, möch­ten wir inne­hal­ten und an all jene Mit­men­schen den­ken, die gera­de das unfass­ba­re erle­ben. Wir möch­ten für die Hoff­nung und den Frie­den beten.

Ger­ne laden wir auch Sie zu die­sem Gebet im Online-For­mat ein. Wenn Sie mögen, kön­nen Sie sich auch ger­ne mit einem Gebet in die Run­de ein­brin­gen. Wir freu­en uns auf Sie.

Di, 22.03.2022 um 19:00 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/89510463520?pwd=dE1BWnhVaWxCYlE1OThEWlhmVkdlQT09
Mee­ting-ID: 895 1046 3520
Kenn­code: 650913

Sie haben mit dem Link frei­en Zugang zur Ver­an­stal­tung. Über eine kur­ze Zusa­ge für Ihre Teil­nah­me freu­en wir uns den­noch.

Mit freund­li­chen Grüßen

Ihr IDI­ZEM-Team

02.03.2022 – Mit dem Papst am Aschermittwoch für Frieden beten

Für Ascher­mitt­woch lädt Papst Fran­zis­kus zum Gebet und zum Fas­ten für den Frie­den ein. Ein Anlass, der mit dem Krieg Russ­lands gegen die Ukrai­ne gro­ße Dring­lich­keit gewinnt. Im Gespräch mit uns: die bei­den Kuri­en­kar­di­nä­le Kurt Koch und Miguel Ayu­so, zustän­dig für Öku­me­ne und inter­re­li­giö­sen Dialog.

 ist für uns Katho­li­ken ohne­hin ein Tag des Gebets und Fas­tens“, erklärt Kar­di­nal Koch. „Der Hei­li­ge Vater lädt alle Chris­ten, auch Ver­tre­ter ande­rer Reli­gio­nen, ein, sich die­sem Gebet anzu­schlie­ßen, und das Gebet für den Frie­den ist ein sehr wich­ti­ges Anlie­gen, denn vie­le Men­schen füh­len sich ohn­mäch­tig, wenn sie von Krieg hören. Und dann ist es wich­tig, dass sie sich an jene Instanz wen­den kön­nen, von der wir wis­sen, dass sie den Frie­den will und in kei­nem Fall den Krieg.“

Kar­di­nal Koch hebt auch auf die öffent­li­che Bedeu­tung eines Frie­dens­ge­bets ab. „Wenn wir öffent­lich beten, dann appel­lie­ren wir auch an das Gewis­sen all jener, die die Macht in der Hand haben, die Macht über Krieg und Frie­den, und wir bit­ten sie instän­dig ihr Gewis­sen zu erfor­schen und dem Frie­den zu die­nen und nicht dem Krieg.“ Nicht zuletzt sei ein Gebet wie die­ses „ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät, der Ver­bun­den­heit mit all jenen Men­schen, die furcht­bar lei­den, die auf der Flucht sind und ihr Leben ris­kiert sehen. Dass sie wis­sen, sie wer­den mit­ge­tra­gen von ande­ren Men­schen im Gedan­ken und im Beten.“

Kardinal Ayuso: Religionen beten gemeinsam

Kar­di­nal Miguel Ángel Ayu­so Gui­xot sei­ner­seits dankt dem Papst dafür, „dass er alle auf­ge­for­dert hat, als Mit­glie­der der Mensch­heits­fa­mi­lie zu beten“. Der Kar­di­nal ruft die Gläu­bi­gen ver­schie­de­ner reli­giö­ser Tra­di­tio­nen auf, sich der Initia­ti­ve des Paps­tes anzu­schlie­ßen. „Wir wis­sen, wel­che Bedeu­tung so vie­le reli­giö­se Tra­di­tio­nen dem Fas­ten und dem Gebet bei­mes­sen, und des­halb unser Appell, den ich als Prä­si­dent des Päpst­li­chen Rates für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log an die Ver­ant­wort­li­chen der ver­schie­de­nen Gemein­schaf­ten und reli­giö­sen Tra­di­tio­nen rich­te, sich dem Gebets- und Fast­tag für die Ukrai­ne anzu­schlie­ßen – als Bei­trag aller zum Frie­den auf der Welt“, so Kar­di­nal Ayuso.

(vati­can news – gs)
https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2022–02/kardinal-koch-ayuso-papst-aschermittwoch-frieden-gebet-fasten.html

24.02.2022, 19:00Uhr – Friedrich Pollock – Ein Meilenstein der deutsch-jüdischen Geistesgeschichte

Vor­trag von Dr. Phil­ipp Len­hard in der Evan­ge­li­schen Stadt­aka­de­mie München

Ein Fabri­kan­ten­sohn, der das Pri­vat­ei­gen­tum abschaf­fen woll­te; ein Jude, der vom Juden­tum nichts wis­sen woll­te; ein Pro­fes­sor, der wenig publi­zier­te; ein Öko­nom, der sich an der Bör­se ver­zock­te; ein Kom­mu­nist, der den Mar­xis­mus für ana­chro­nis­tisch hielt; und schließ­lich: ein kri­ti­scher Intel­lek­tu­el­ler.
Wer sich mit der poli­ti­schen Kul­tur der Wei­ma­rer Repu­blik, der Ent­ste­hung der „Kri­ti­schen Theo­rie“ und der deutsch-jüdi­schen Emi­gra­ti­on in die USA aus­ein­an­der­setzt, kommt an Fried­rich Pol­lock nicht vor­bei. Der Weg­ge­fähr­te Max Hork­hei­mers und Grün­der des Frank­fur­ter Insti­tuts für Sozi­al­for­schung spielt als bedeu­ten­der Ver­tre­ter der Kri­ti­schen Theo­rie eine tra­gen­de Rol­le in der deutsch-jüdi­schen Geistesgeschichte.

DR. PHILIPP LENHARD
Aka­de­mi­scher Rat a. Z. an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen, Pro­jekt­lei­ter “Fried­rich Pol­lock: Gesam­mel­te Schrif­ten in sechs Bän­den” und Autor von “Fried­rich Pol­lock. Die graue Emi­nenz der Frank­fur­ter Schule”

KOOPERATIONSPARTNER
Gesell­schaft für christ­lich-jüdi­sche Zusam­men­ar­beit Mün­chen, Fach­be­reich Dia­log der Reli­gio­nen im Erz­bi­schöf­li­chen Ordi­na­ri­at, Stif­tung für Spi­ri­tua­li­tät und Inter­re­li­giö­ser Dia­log, Libe­ra­le Jüdi­sche Gemein­de Beth Shalom

08.02.2022, 19:45 Uhr – Bahá’i

Einführung und Lebenserfahrungen mit Isabel Schayani

Isa­bel Scha­ya­ni, die man als Kom­men­ta­to­rin in den Tages­the­men und als Mode­ra­to­rin im Welt­spie­gel der ARD kennt, ist Bahá­’í. Sie führt uns durch die Grund­la­gen ihrer Reli­gi­on und erzählt davon wie es ist, als Bahá­’í in Deutsch­land zu leben.

Die 1967 in Essen gebo­re­ne Jour­na­lis­tin hat ihren Weg beim West­deut­schen Rund­funk in Köln gemacht. In den letz­ten Jah­ren hat sie immer wie­der aus Flücht­lings­la­gern berich­tet und dabei auch ihre Kennt­nis­se des Per­si­schen und der Dari-Spra­che genutzt.

Ricar­do Vol­kert (Gitar­re, Gesang) und Jost Hecker (Cel­lo) spie­len Kom­po­si­tio­nen aus ihrer neu­es­ten CD „Mari­ne­ros en tier­ra“. Es erwar­ten uns spa­ni­sche Klän­ge mit Lyrik aus Anda­lu­si­en, getra­gen von Sehn­sucht nach Meer und Sonne.

Tech­nik: Bern­hard Sei­del von konzert.name

Zoom-Mee­ting bei­tre­ten 
https://us06web.zoom.us/j/6102232769?pwd=VnloMVFVOS9aQVdnN09GNFh3a0drQT09

Mee­ting-ID: 610 223 2769 
Kenn­code: Gebet 

Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Kir­che in Bay­ern
Dienst­stel­le des Beauf­trag­ten für inter­re­li­giö­sen Dia­log und Islamfragen

27.01.2022 – Transgenerationales Trauma – Folgen der Verfolgung

In Koope­ra­ti­on mit AWO l(i)ebt Demokratie

Don­ners­tag, 27. Janu­ar 2022 | 18.30 – 20.00 Uhr | kos­ten­los | Ort: Online via Zoom

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Am inter­na­tio­na­len Holo­caust-Gedenk­tag beschäf­ti­gen wir uns mit dem The­men­kom­plex “Trans­ge­nera­tio­na­les Trau­ma”. In einem Kurz­vor­trag wird Psy­cho­lo­gin Mari­na Cher­ni­vs­ky (AMCHA Deutsch­land e.V./ OFEK e.V./ Kom­pe­tenz­zen­trum für Prä­ven­ti­on und Empower­ment) zunächst all­ge­mein in die The­ma­tik ein­füh­ren. In der dar­auf anschlie­ßen­den Dis­kus­si­ons­run­de mit Regis­seu­rin Sharon Ryba-Kahn (aktu­el­ler Film: Dis­pla­ced) und dem Jour­na­lis­ten Richard C. Schnei­der (ehe­ma­li­ger Lei­ter der ARD-Stu­di­os in Tel Aviv) soll es um indi­vi­du­el­le und gesell­schaft­li­che Fol­gen des trans­ge­nera­tio­na­len Trau­mas gehen.

Wie ging das Leben der jüdi­schen Über­le­ben­den nach Kriegs­en­de wei­ter? Wie beein­flusst das extre­me Trau­ma des Holo­caust bis heu­te das Leben der Zeitzeug*innen und ihrer Familien?

Wel­che Rol­le spielt die Gesell­schaft in der Auf­ar­bei­tung kol­lek­ti­ver Gewalt? Wie kann eine par­ti­zi­pa­to­ri­sche Erin­ne­rungs­kul­tur aus­se­hen, auch um einem Anti­se­mi­tis­mus im Heu­te entgegenzutreten?

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung fin­den Sie im Anhang oder auf unse­rer Web­site.

25.01.2022 – “Eine Kindheit in Ghetto und Konzentrationslagern” 

Eine Ver­an­stal­tung der Gesell­schaft für christ­lich-jüdi­sche Zusam­men­ar­beit e.V. in Koope­ra­ti­on mit der Evan­ge­li­schen Stadt­aka­de­mie, der Libe­ra­len Jüdi­schen Gemein­de Mün­chen Beth Shalom, der Euro­päi­schen Janusz Kor­c­zak Aka­de­mie, der Dom­berg Aka­de­mie und dem Jüdi­schen Muse­um München

Don­ners­tag, 25. Janu­ar 2022 | 19 – 21 Uhr | kos­ten­los | Ort: via Zoom nach Anmel­dung oder alter­na­tiv live via You­Tube und Face­book ver­fol­gen (https://www.youtube.com/watch?v=rlnwYkILkiY)

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Zum Gedenk­tag für die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus 2022 laden wir ein zu einem Gespräch mit dem Zeit­zeu­gen Abba Noar.

1928 im litaui­schen Kau­nas in einer jüdi­schen Fami­lie zur Welt gekom­men, wur­de Abba Naor mit 13 Jah­ren zusam­men mit sei­nen Eltern und Geschwis­tern im Ghet­to sei­ner Hei­mat­stadt inter­niert.” 1944 kam er in das KZ Stutt­hof, spä­ter dann in die Lager Utting und Kaufe­ring I, die zum größ­ten Außen­la­ger­kom­plex des KZ Dach­au gehör­ten. Den Todes­marsch der KZ-Häft­lin­ge aus Kaufe­ring Ende April 1945 über­leb­te er dank der Befrei­ung durch die Ame­ri­ka­ner, sei­ne Mut­ter und zwei sei­ner Brü­der wur­den von den Nazis ermor­det. Abba Naor, der heu­te in Isra­el lebt, kommt jedes Jahr nach

Deutsch­land, um als Zeit­zeu­ge über sei­ne per­sön­li­che Erin­ne­rung an die NS-Zeit zu berich­ten. Abba Naor ist Trä­ger des Bun­des­ver­dienst­kreu­zes und des Baye­ri­schen Verdienstordens.

Der Abend wird mode­riert von Hel­mut Zel­ler, Jour­na­list und Mit­au­tor der Auto­bio­gra­phie von Abba Naor.

Donnerstag, 13.01.2022, 19:00 Uhr – RECHTE ESOTERIK

Online-Buch­vor­stel­lunng

Wenn sich alternatives Denken und Extremismus gefährlich vermischen

Sie sind auf den „Querdenken“-Demonstrationen zu fin­den und über­flu­ten mit ihren Bot­schaf­ten die sozia­len Netz­wer­ke. Sie haben ihre eige­nen Kir­chen, ihre eige­nen Bau­ern­hö­fe und ihre eige­ne „Ger­ma­ni­sche Neue Medi­zin“. Von der Ana­sta­sia-Bewe­gung bis zu QAnon: Rech­te Eso­te­ri­ker gewin­nen immer mehr Zulauf. Nicht nur in Deutsch­land. Der Welt­an­schau­ungs­ex­per­te Mat­thi­as Pöhl­mann nennt die his­to­ri­schen Wur­zeln und zeigt: Was auf den ers­ten Blick als harm­lo­se Spin­ne­rei erscheint, birgt immensen gesell­schaft­li­chen Sprengstoff.

DR. MATTHIAS PÖHLMANN
Evan­ge­li­scher Theo­lo­ge und Publi­zist, Beauf­trag­ter für Sek­ten- und Welt­an­schau­ungs­fra­gen der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­chen in Bayern

In Koope­ra­ti­on mit dem Ver­lag Herder

Online-Ticket: 9,00 €

Evan­ge­li­sche Stadt­aka­de­mie Mün­chen, Her­zog-Wil­helm-Stra­ße 24, 80331 München

Anmel­dung unter info@evstadtakademie.de

BaFID stellt spannende Unterrichtsmaterialien bereit

Oft ist es Unwissenheit, die eine gegenseitige Verständigung von Religionsgemeinschaften erschwert

Juden­tum, Chris­ten­tum und Islam: Mit einer Vide­orei­he und einem inter­re­li­giö­sen Kalen­der will das Baye­ri­sche For­schungs­zen­trum für Inter­re­li­giö­se Dis­kur­se (BaFID) zu mehr Tole­ranz zwi­schen den Reli­gio­nen bei­tra­gen. Jetzt infomieren! 

Zu den Materialien

Maria – Brücke zwischen den Religionen?

Die Gegen­sät­ze, die man im Lauf der Geschich­te mit Maria ver­band, könn­ten kaum grö­ßer sein: Sie rei­chen vom Lob der “Him­mels­kö­ni­gin” bis zu ihrer Schmä­hung als “Hure”. Heu­te begin­nen Juden, Chris­ten und Mus­li­me neu nach Mir­jam aus Naza­reth zu fra­gen und nach den Idea­len, für die sie steht.

Eine Sen­dung aus der Katho­li­schen Welt des BR

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