Familienstücke – ein musikalisch-literarischer Abend mit Daniel Hope

Die jüdische Geschichte seiner Berliner Vorfahren

So, 25.07.21  19.00 Uhr und alter­na­tiv 21 Uhr
Herz-Jesu-Kir­che,  Lach­ner­stra­ße 8,  80639 Mün­chen (Neu­hau­sen)

Ein­tritt 25,00 €, Kon­zert­kar­ten: info@literaturhandlung.de oder tele­fo­nisch: 089–280 01 35

Ange­fan­gen mit dem ers­ten Rab­bi­ner von Pots­dam, Jechi­el Michel, Kup­fer­ste­cher unter Fried­rich dem Gro­ßen und gleich­zei­tig Hanf-Fabri­kant, über die Fami­lie Falk, deren Name schließ­lich zu Valen­tin wur­de, erzählt Hope die­se Rei­se mit Musik und Tex­ten aus der Zeit zwi­schen 1780 und 1938. 

Das Publi­kum lernt eine fas­zi­nie­ren­de Sei­te von Dani­el Hopes Her­kunft ken­nen, ergänzt durch Bil­der und Pro­jek­ti­on. Die Ame­ri­ka­rei­se von Hopes Ur-Urgroß­va­ter Juli­us Valen­tin gemein­sam mit Emil Rathen­au ist ein ein­ma­li­ger Ein­blick eines jüdi­schen Eisen- und Stahl­fa­brik­be­sit­zers, der die Neue Welt in der Zeit der Bel­le Épo­que mit­er­lebt und in all sei­nen Facet­ten beschreibt.

Die Ber­li­ner Vil­la von Wil­helm Valen­tin wur­de zu einer Meta­pher für die beweg­te Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts: jüdi­sches Leben in Ber­lin, Assi­mi­la­ti­on und Ent­eig­nung durch die Natio­nal­so­zia­lis­ten. Die jüdi­sche Wald­schu­le Kaliski, die in dem Haus der Fami­lie Valen­tin pro­vi­so­risch instal­liert wur­de, gilt als Sym­bol des jüdi­schen Kamp­fes um das Über­le­ben. Die letzt­end­li­che Über­nah­me des Hau­ses und der Fabrik der Fami­lie durch Außen­mi­nis­ter von Rib­ben­trop höchst­per­sön­lich durch­leuch­tet eines der düs­te­ren Kapi­tel des vori­gen Jahr­hun­derts auf eine sehr per­sön­li­che Art und Weise.

Wer­ke von Johann Sebas­ti­an Bach, Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy, Mau­rice Ravel, Erwin Schul­hoff, Robert Dau­ber, Kurt Weill und Hanns Eisler. 

Dani­el Hope – Vio­li­ne und Lesung
Jac­ques Ammon – Klavier

Der viel­schich­ti­ge und berüh­ren­de Abend ist eine Ver­an­stal­tung der Libe­ra­len jüdi­schen Gemein­de Mün­chen Beth Shalom und des Erz­bi­schöf­li­chen Ordi­na­ri­ats Mün­chen in Koope­ra­ti­on mit Cha­ve­r­im – Freun­des­kreis zur Unter­stüt­zung des Libe­ra­len Juden­tums in Mün­chen e. V., der Evan­ge­li­schen Stadt­aka­de­mie Mün­chen, der Gesell­schaft für christ­lich-jüdi­sche Zusam­men­ar­beit Mün­chen, der Lite­ra­tur­hand­lung Mün­chen, der Uni­on pro­gres­si­ver Juden in Deutsch­land K.d.ö.R. und
#2021JLID – 1700 Jah­re jüdi­sches Leben in Deutschland.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

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