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Religionsverbindende Schöpfungsfeier zum 800. Todestag von Franz von Assisi

4. Oktober, 15:00 - 18:00

Franz von Assisi führte als Sohn reicher Eltern ein wildes Leben, bis er Jesus entdeckte und sich bewusst für Kranke und Arme entschied. Er selbst verschrieb sich der Armut, zeichnete sich durch seine Liebe zur Schöpfung aus, legte den Grundstein für den heutigen Franziskanerorden und war eng mit Clara von Assissi verbunden. Weitgehend unbekannt ist, dass er mit dem ägyptischen Sultan AlKamil Muhammad al-Malik im Austausch stand und interreligiösen Dialog praktizierte. In seiner Ordensregel rief er seine Brüder zu Gewaltfreiheit gegenüber Muslimen auf. Als 2013 Jorge Mario Bergoglio zum Papst bestimmt wurde, gab er sich den Namen Franziskus und wählte damit Leben und Wirken des Heiligen für sich und sein Pontifikat.

Inspiriert von Franz von Assisi wollen wir daher seinen 800. Todestag am Sontag, 4. Oktober 2026 in der Form einer interreligiösen Schöpfungsfeier begehen. Wir treffen uns am Platz der Menschenrechte in der Messestadt und pilgern von dort zum Platz der Weltreligionen im Riemer („BUGA“-) Park (in der Nähe des Riemer See’s). Vor Ort wird es eine religionsübergreifende Feier mit Vertreter:innen der großen Weltreligionen— Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Christentum und Islam— geben. Im Rahmen der Bundesgartenschau 2005 hat der Bildhauer Nikolaus Gerhart dort fünf Natursteinblöcke errichtet, die diese Religionen repräsentieren. Bei einem anschließenden „Austausch-Picknick“ unter dem Motto „teilen & sich MITteilen“ können die Anwesenden miteinander ins Gespräch kommen, die Begegnung suchen und die mit gebrachte Verpflegung teilen.

Bitte entsprechende „Ausstattung“, wie Picknick-Decke, Essen und Trinken, Spiele, gute Laune und offene Herzen mitbringen!

Anmeldung (kostenfrei):
https://www.muenchner-bildungswerk.de/veranstaltung/169338

Diese Feier eröffnet ein Jahr mit verschiedenen Bildungsveranstaltungen, die sich mit der Bewahrung der Schöpfung und dem Frieden in den Religionen beschäftigen werden. Den Abschluss bildet eine interreligiöse, religionsverbindende Feier am Sonntag, 3. Oktober 2027.

Veranstaltungsort