Ausstellungen

05.02.2022 bis 04.03.2022, Ausstellung
Sonntag, 13.02.2022, 18:00 Uhr, Vernissage

Transformationen – Visionen:
Von der Nazarethkirche zum Haus der Kulturen und Religionen München
#1 Modelle

Ausstellung im Haus der Kulturen und Religionen München,
Nazarethkirche, Barbarossastr. 3, 81677 München

  • Architekturmodelle des Entwurfsstudios innerhalb des Masterstudiengangs Architektur, Hochschule München
  • „Der Einschnitt“ – Künstlerische Vision für ein gemeinschaftsstiftendes Haus von Johannes Volkmann, Das Papiertheater, Nürnberg
  • Lego Serious Play, FB Religious Studies Universität Salzburg

Vernissage: So, 13.02.2002, 18 Uhr

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00-17:00 und Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Samstag auf Anfrage unter oeffentlichkeitsarbeit@hdkrm.org

Zum Flyer zur Ausstellung

Die Nazarethkirche wandelt sich weiter zu einem Haus der Kulturen und Religionen, einem Ort für den interreligiösen Dialog und das interkulturelle Miteinander in München. Dies geschieht in einem offenen Gestaltungs- und Austauschprozess, der die Bedürfnisse der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften aufgreift, junge Menschen und Künstler mit einbezieht und sie nach ihren Ideen und Visionen befrägt.

So entwickeln angehende Architekten und Architektinnen im Masterstudiengang Architektur an der Hochschule München anhand dieser konkreten Aufgabe räumliche Visionen, um den Bedürfnissen einer vielfältigen Gesellschaft Rechnung zu tragen und gleichzeitig Wege für den Umgang mit dem baulichen Erbe aufzuzeigen.

Daneben werden die in Workshops von LEGO®-Serious-Play auf Anregung der Universität Salzburg, Fachbereich Religious Studies, entstandenen kreativen Ideen präsentiert.  Studenten, Jugendgruppen und alle Interessierten konnten sich beteiligen.

Der interdisziplinär arbeitende Künstler Johannes Volkmann hat mit seiner Ausstellung „Was trage ich bei für eine friedliche Welt?“ im Juni die Nazarethkirche bereits kennengelernt und sich mit einer radikalen Idee für den Standort gemeldet. Er präsentiert sie in Form eines Papier-Modells.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Angela und Helmut Six Stiftung für Völkerverständigung
Chaverim – Freundeskreis des Liberalen Judentums e.V.
Erzbischöfliches Ordinariat München
Evangelisch-Lutherisches Dekanat München
Evang.-Luth. Kirchengemeinde München Immanuel-Nazareth
Islamische Religionsgemeinschaft DITIB Südbayern
Paris Lodron Universität Salzburg, Studiengang Religious Studies


25.06.2021 – 10.10.2021

Ich strahle aus. 100 Jahre Joseph Beuys 
Ausstellung eines Multiple

Im Jahr seines 100. Geburtstags widmet die Pinakothek der Moderne dem Ausnahmekünstler Joseph Beuys ein Projekt ungewöhnlicher Art: Eine Auswahl seiner Multiples verlässt den musealen Raum und setzt an bewusst unterschiedlichen Orten in München neue Impulse im gemeinschaftlichen Austausch. Auf diese Weise wird Beuys‘ Ausspruch „Ich strahle aus“ buchstäblich umgesetzt und sein unmittelbares Wirken in die Gesellschaft hinein ermöglicht. 

Das Haus der Kulturen und Religionen München hat im Kern eine große Gemeinsamkeit mit dem künstlerischen Ansatz von Joseph Beuys, über Kulturen und soziale Unterschiede hinweg, gemeinschaftsstiftend in gegenseitiger Inspiration zu wirken. Dieses Prinzip des „voneinander und miteinander Lernens“ hat Joseph Beuys mehrfach thematisiert: er sprach davon, das Lehrer Schüler-Verhältnis aufzulösen, und eine Bildungsgemeinschaft frei von gesellschaftlichen Hierarchien auszubauen. 
Das Multiple „Objekt zum Schmieren und Drehen“ steht für Plastizität des Denkens, dafür Dinge aktiv in Bewegung zu setzen, und dabei atmosphärische Wärme zu erzeugen. Deshalb malte Joseph Beuys auf die Blechdose das „Braunkreuz“ – ein Symbol, das er religionsübergreifend als Verbindungselement zwischen dem Geistigen und Irdischen sowie zwischen den Menschen untereinander verstand. 

Zur Pressemitteilung


28.09.2021 – 31.10.2021

Nazarethkirche, München-Bogenhausen, Barbarossastr. 3

Ausstellung  „Dialogtüren

Die „Dialogtüren“ zeigen in sechs Türen Grundthemen des Dialogs der Religionen. Von persönlichen und offiziellen Positionen und Herausforderungen über Anknüpfungen im Lebensweg, bis hin zu Beispielen in der Gebetspraxis wird konkret gezeigt, wie Dialog beginnen kann und interreligiöse Lernprozesse ermöglicht werden. Viele Beispiele gelungenen Dialogs und Erfahrungen aus der Praxis eröffnen dem Betrachter unterschiedlichste Zugänge zum Thema.

Jede Tür zeigt einen QR-Code, der es ermöglicht, anhand von Audiomaterial tiefer in die Materie einzudringen und Songs zum Thema, Interviews, Gebete der Religionen oder Zitate aus historischen Ansprachen zu hören.

Für eine Führung durch die Ausstellung bitte per Mail anfragen.