Ausstellungen

Donnerstag, 23. Juni 2022 –
Freitag, 16. September 2022

Ausstellung: „Unsichtbar – in der Mitte der Gesellschaft? Gesicht zeigen gegen Antisemitismus“

Aus­stel­lung im Haus der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen Mün­chen,
Naza­reth­kir­che, Bar­ba­ros­sa­str. 3, 81677 München

Ein Kunst­pro­jekt von Peter Krul­lis und Lis­si Mai­er-Rapa­port, geför­dert durch ein Sti­pen­di­um des Minis­te­ri­ums Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst des Lan­des Baden Württemberg.

Das Pro­jekt besteht aus einem künst­le­ri­schen Teil (Foto­por­traits, Foto- und Video­col­la­gen) und einem doku­men­ta­ri­schen Teil (Fra­ge­bo­gen und Inter­viewak­ti­on, deren Aus­wer­tung in einer Zusam­men­fas­sung prä­sen­tiert wird). Foto­gra­fiert und befragt wur­den Per­so­nen mit jüdi­scher und nicht jüdi­scher Her­kunft zum The­ma Anti­se­mi­tis­mus und jüdi­schem Leben in Deutsch­land (1700 Jah­re ist jüdi­sches Leben in Deutsch­land dokumentiert).

Eröff­nung am 23.6.2022 um 19:00


5. Februar 2022 bis 4. März 2022, Ausstellung
Sonntag, 13. Februar 2022, 18:00 Uhr, Vernissage

Transformationen – Visionen:
Von der Nazarethkirche zum Haus der Kulturen und Religionen München
#1 Modelle

Aus­stel­lung im Haus der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen Mün­chen,
Naza­reth­kir­che, Bar­ba­ros­sa­str. 3, 81677 München

  • Archi­tek­tur­mo­del­le des Ent­wurfs­stu­di­os inner­halb des Mas­ter­stu­di­en­gangs Archi­tek­tur, Hoch­schu­le München
  • „Der Ein­schnitt“ – Künst­le­ri­sche Visi­on für ein gemein­schafts­stif­ten­des Haus von Johan­nes Volk­mann, Das Papier­thea­ter, Nürnberg
  • Lego Serious Play, FB Reli­gious Stu­dies Uni­ver­si­tät Salzburg

Ver­nis­sa­ge: So, 13.02.2002, 18 Uhr

Nach aktu­el­lem Stand gilt 2G+, d.h. voll­stän­dig geimpft und geboos­tert bzw. voll­stän­dig geimpft mit aktu­el­lem Test.

Öff­nungs­zei­ten: Mon­tag bis Frei­tag von 9:00–17:00 und Sonn­tag von 10 bis 19 Uhr. Sams­tag auf Anfra­ge unter oeffentlichkeitsarbeit@hdkrm.org

Es wer­den 3 Rund­gän­ge ange­bo­ten, zu denen Stu­den­ten und/oder Pro­fes­so­ren anwen­send sind, um Fra­gen zum Pro­jekt und zu den Model­len zu beantworten.

Frei­tag, 18.02.2022, 15–17 Uhr
mit Prof. Mar­tin Röt­ting, Uni­ver­si­tät Salz­burg und Stu­den­tIn­nen der HS München

Sams­tag, 26.02.2022, 12–14 Uhr
mit Johan­nes Volk­mann, Das Papier­thea­ter Nürn­berg und Stu­den­tIn­nen der HS München

Mon­tag, 28.02.2022, 11–13 Uhr
mit Prof. Mar­tin Röt­ting, Uni­ver­si­tät Salz­burg und Johan­nes Volk­man, Das Papier­thea­ter Nürn­berg und Stu­den­tIn­nen der HS München

Anmel­dung für die Rund­gän­ge erfor­der­lich unter:
oeffentlichkeitsarbeit@hdkrm.org

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Zum Pres­se­ar­ti­kel in der Süd­deut­schen Zei­tung vom 27.03.2022

Die Naza­reth­kir­che wan­delt sich wei­ter zu einem Haus der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen, einem Ort für den inter­re­li­giö­sen Dia­log und das inter­kul­tu­rel­le Mit­ein­an­der in Mün­chen. Dies geschieht in einem offe­nen Gestal­tungs- und Aus­tausch­pro­zess, der die Bedürf­nis­se der unter­schied­li­chen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten auf­greift, jun­ge Men­schen und Künst­ler mit ein­be­zieht und sie nach ihren Ideen und Visio­nen befrägt.

So ent­wi­ckeln ange­hen­de Archi­tek­ten und Archi­tek­tin­nen im Mas­ter­stu­di­en­gang Archi­tek­tur an der Hoch­schu­le Mün­chen anhand die­ser kon­kre­ten Auf­ga­be räum­li­che Visio­nen, um den Bedürf­nis­sen einer viel­fäl­ti­gen Gesell­schaft Rech­nung zu tra­gen und gleich­zei­tig Wege für den Umgang mit dem bau­li­chen Erbe aufzuzeigen.

Dane­ben wer­den die in Work­shops von LEGO®-Serious-Play auf Anre­gung der Uni­ver­si­tät Salz­burg, Fach­be­reich Reli­gious Stu­dies, ent­stan­de­nen krea­ti­ven Ideen prä­sen­tiert.  Stu­den­ten, Jugend­grup­pen und alle Inter­es­sier­ten konn­ten sich beteiligen.

Der inter­dis­zi­pli­när arbei­ten­de Künst­ler Johan­nes Volk­mann hat mit sei­ner Aus­stel­lung „Was tra­ge ich bei für eine fried­li­che Welt?“ im Juni die Naza­reth­kir­che bereits ken­nen­ge­lernt und sich mit einer radi­ka­len Idee für den Stand­ort gemel­det. Er prä­sen­tiert sie in Form eines Papier-Modells.

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von:

Ange­la und Hel­mut Six Stif­tung für Völ­ker­ver­stän­di­gung
Cha­ve­r­im – Freun­des­kreis des Libe­ra­len Juden­tums e.V.
Erz­bi­schöf­li­ches Ordi­na­ri­at Mün­chen
Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sches Deka­nat Mün­chen
Evang.-Luth. Kir­chen­ge­mein­de Mün­chen Imma­nu­el-Naza­reth
Isla­mi­sche Reli­gi­ons­ge­mein­schaft DITIB Süd­bay­ern
Paris Lodron Uni­ver­si­tät Salz­burg, Stu­di­en­gang Reli­gious Studies


25.06.2021 – 10.10.2021

Ich strahle aus. 100 Jahre Joseph Beuys 
Ausstellung eines Multiple

Im Jahr sei­nes 100. Geburts­tags wid­met die Pina­ko­thek der Moder­ne dem Aus­nah­me­künst­ler Joseph Beuys ein Pro­jekt unge­wöhn­li­cher Art: Eine Aus­wahl sei­ner Mul­ti­ples ver­lässt den musea­len Raum und setzt an bewusst unter­schied­li­chen Orten in Mün­chen neue Impul­se im gemein­schaft­li­chen Aus­tausch. Auf die­se Wei­se wird Beuys‘ Aus­spruch „Ich strah­le aus“ buch­stäb­lich umge­setzt und sein unmit­tel­ba­res Wir­ken in die Gesell­schaft hin­ein ermöglicht. 

Das Haus der Kul­tu­ren und Reli­gio­nen Mün­chen hat im Kern eine gro­ße Gemein­sam­keit mit dem künst­le­ri­schen Ansatz von Joseph Beuys, über Kul­tu­ren und sozia­le Unter­schie­de hin­weg, gemein­schafts­stif­tend in gegen­sei­ti­ger Inspi­ra­ti­on zu wir­ken. Die­ses Prin­zip des „von­ein­an­der und mit­ein­an­der Ler­nens“ hat Joseph Beuys mehr­fach the­ma­ti­siert: er sprach davon, das Leh­rer Schü­ler-Ver­hält­nis auf­zu­lö­sen, und eine Bil­dungs­ge­mein­schaft frei von gesell­schaft­li­chen Hier­ar­chien aus­zu­bau­en. 
Das Mul­ti­ple “Objekt zum Schmie­ren und Dre­hen” steht für Plas­ti­zi­tät des Den­kens, dafür Din­ge aktiv in Bewe­gung zu set­zen, und dabei atmo­sphä­ri­sche Wär­me zu erzeu­gen. Des­halb mal­te Joseph Beuys auf die Blech­do­se das „Braun­kreuz“ – ein Sym­bol, das er reli­gi­ons­über­grei­fend als Ver­bin­dungs­ele­ment zwi­schen dem Geis­ti­gen und Irdi­schen sowie zwi­schen den Men­schen unter­ein­an­der verstand. 

Zur Pres­se­mit­tei­lung

28.09.2021 – 31.10.2021

Naza­reth­kir­che, Mün­chen-Bogen­hau­sen, Bar­ba­ros­sa­str. 3

Ausstellung  „Dialogtüren

Die „Dia­log­tü­ren“ zei­gen in sechs Türen Grund­the­men des Dia­logs der Reli­gio­nen. Von per­sön­li­chen und offi­zi­el­len Posi­tio­nen und Her­aus­for­de­run­gen über Anknüp­fun­gen im Lebens­weg, bis hin zu Bei­spie­len in der Gebets­pra­xis wird kon­kret gezeigt, wie Dia­log begin­nen kann und inter­re­li­giö­se Lern­pro­zes­se ermög­licht wer­den. Vie­le Bei­spie­le gelun­ge­nen Dia­logs und Erfah­run­gen aus der Pra­xis eröff­nen dem Betrach­ter unter­schied­lichs­te Zugän­ge zum Thema.

Jede Tür zeigt einen QR-Code, der es ermög­licht, anhand von Audio­ma­te­ri­al tie­fer in die Mate­rie ein­zu­drin­gen und Songs zum The­ma, Inter­views, Gebe­te der Reli­gio­nen oder Zita­te aus his­to­ri­schen Anspra­chen zu hören.

Für eine Füh­rung durch die Aus­stel­lung bit­te per Mail anfragen.

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