800 Jahre nach Franz von Assisi

Franziskus, Klara von Assisi und Rabia von Basra: Geschichte und Legenden aus ungewohntem Blickwinkel
„Alle Geschichten sind wahr – manche davon sind sogar passiert.“
Dieser besondere Abend möchte keine historisch-wissenschaftlich fundierte Darstellung des Lebens und Wirkens dieser drei außergewöhnlichen Menschen sein. Wir sind vielmehr davon überzeugt, dass Geschichten „wahr“ sind, weil sie wirken, uns berühren und in uns eine Sehnsucht auslösen. Genau diese innere Sehnsucht steht im Mittelpunkt unserer Betrachtungen.
Klara von Assisi und Rabia von Basra waren zwei Frauen, die ihren eigenen Weg suchten und sich bewusst gegen die Erwartungen ihrer Zeit stellten. Rabias radikale Gottesliebe und ihre berühmten Worte über Himmel, Hölle und die bedingungslose Liebe zu Gott laden dazu ein, über unsere eigene Spiritualität und unseren Umgang mit Verzicht und Freiheit nachzudenken.
Wir folgen Franziskus auf seiner Reise nach Ägypten und hören von seiner legendären Begegnung mit Sultan al-Kamil. Was hat Franziskus aus dieser Begegnung mitgenommen? Was könnte Klara über seine Erfahrungen gedacht haben – und welche Spuren hinterließen sie in der franziskanischen Spiritualität?
Klara von Assisi steht für eine radikale Form der Einfachheit und der Nächstenliebe. Sie lässt uns fragen: Was brauchen wir wirklich? Und kann weniger zu haben bedeuten, mehr Freiheit zu gewinnen?
Erzählungen und Legenden wechseln sich mit offenen Gesprächsrunden und persönlicher Reflexion ab. Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten zu finden, sondern zu erkunden, was diese drei Biografien mit uns ganz persönlich zu tun haben und wie sie uns bereichern können.
Eintritt frei
