27.01.2022 – Transgenerationales Trauma – Folgen der Verfolgung

In Kooperation mit AWO l(i)ebt Demokratie

Donnerstag, 27. Januar 2022 | 18.30 – 20.00 Uhr | kostenlos | Ort: Online via Zoom

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Am internationalen Holocaust-Gedenktag beschäftigen wir uns mit dem Themenkomplex „Transgenerationales Trauma“. In einem Kurzvortrag wird Psychologin Marina Chernivsky (AMCHA Deutschland e.V./ OFEK e.V./ Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment) zunächst allgemein in die Thematik einführen. In der darauf anschließenden Diskussionsrunde mit Regisseurin Sharon Ryba-Kahn (aktueller Film: Displaced) und dem Journalisten Richard C. Schneider (ehemaliger Leiter der ARD-Studios in Tel Aviv) soll es um individuelle und gesellschaftliche Folgen des transgenerationalen Traumas gehen.

Wie ging das Leben der jüdischen Überlebenden nach Kriegsende weiter? Wie beeinflusst das extreme Trauma des Holocaust bis heute das Leben der Zeitzeug*innen und ihrer Familien?

Welche Rolle spielt die Gesellschaft in der Aufarbeitung kollektiver Gewalt? Wie kann eine partizipatorische Erinnerungskultur aussehen, auch um einem Antisemitismus im Heute entgegenzutreten?

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Anhang oder auf unserer Website.

25.01.2022 – „Eine Kindheit in Ghetto und Konzentrationslagern“ 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie, der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom, der Europäischen Janusz Korczak Akademie, der Domberg Akademie und dem Jüdischen Museum München

Donnerstag, 25. Januar 2022 | 19 – 21 Uhr | kostenlos | Ort: via Zoom nach Anmeldung oder alternativ live via YouTube und Facebook verfolgen (https://www.youtube.com/watch?v=rlnwYkILkiY)

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Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 2022 laden wir ein zu einem Gespräch mit dem Zeitzeugen Abba Noar.

1928 im litauischen Kaunas in einer jüdischen Familie zur Welt gekommen, wurde Abba Naor mit 13 Jahren zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern im Ghetto seiner Heimatstadt interniert.“ 1944 kam er in das KZ Stutthof, später dann in die Lager Utting und Kaufering I, die zum größten Außenlagerkomplex des KZ Dachau gehörten. Den Todesmarsch der KZ-Häftlinge aus Kaufering Ende April 1945 überlebte er dank der Befreiung durch die Amerikaner, seine Mutter und zwei seiner Brüder wurden von den Nazis ermordet. Abba Naor, der heute in Israel lebt, kommt jedes Jahr nach

Deutschland, um als Zeitzeuge über seine persönliche Erinnerung an die NS-Zeit zu berichten. Abba Naor ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens.

Der Abend wird moderiert von Helmut Zeller, Journalist und Mitautor der Autobiographie von Abba Naor.

Donnerstag, 13.01.2022, 19:00 Uhr – RECHTE ESOTERIK

Online-Buchvorstellunng

Wenn sich alternatives Denken und Extremismus gefährlich vermischen

Sie sind auf den „Querdenken“-Demonstrationen zu finden und überfluten mit ihren Botschaften die sozialen Netzwerke. Sie haben ihre eigenen Kirchen, ihre eigenen Bauernhöfe und ihre eigene „Germanische Neue Medizin“. Von der Anastasia-Bewegung bis zu QAnon: Rechte Esoteriker gewinnen immer mehr Zulauf. Nicht nur in Deutschland. Der Weltanschauungsexperte Matthias Pöhlmann nennt die historischen Wurzeln und zeigt: Was auf den ersten Blick als harmlose Spinnerei erscheint, birgt immensen gesellschaftlichen Sprengstoff.

DR. MATTHIAS PÖHLMANN
Evangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern

In Kooperation mit dem Verlag Herder

Online-Ticket: 9,00 €

Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, 80331 München

Anmeldung unter info@evstadtakademie.de

Maria – Brücke zwischen den Religionen?

Die Gegensätze, die man im Lauf der Geschichte mit Maria verband, könnten kaum größer sein: Sie reichen vom Lob der „Himmelskönigin“ bis zu ihrer Schmähung als „Hure“. Heute beginnen Juden, Christen und Muslime neu nach Mirjam aus Nazareth zu fragen und nach den Idealen, für die sie steht.

Eine Sendung aus der Katholischen Welt des BR

17.11.2021 – Nymphenburger Gespräche 2021 – ABGESAGT

Nymphenburger Gespräche - Plattform für Dialo

Seit 2007 finden im Rahmen der NYMPHENBURGER GESPRÄCHE Veranstaltungen zum interkulturellen und interreligiösen Dialog statt. Sie werden unter der Schirmherrschaft S.K.H. Herzog Franz von Bayern von Mitgliedern des Interkulturellen Dialogzentrums München (IDIZEM), der Freunde Abrahams, der Evangelischen Stadtakademie und Pax Christi organisiert.

Aktuell ist geplant:

Verschwörungsmythen
Woher sie kommen, was sie anrichten, wie wir ihnen begegnen

Vortrag von Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung von Baden-Württemberg gegen Antisemitismus

Mittwoch, 17. November 2021, 19:00 Uhr
Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Teilnahmegebühr: 9 €

Das Internet und die Sozialen Medien bieten eine große Plattform für geraunte Spekulationen, von denen keine zu abstrus ist, um nicht millionenfach geteilt zu werden. Selbst hochgelehrte Menschen halten wilde Wahngebilde für gesicherte Erkenntnisse. Und viele müssen erleben, wie Menschen, die ihnen nahestehen, in eine Fantasiewelt voller Angst abdriften.

Michael Blume analysiert kulturgeschichtliche und psychologische Hintergründe, warum es solche Mythen gibt und wie sie „funktionieren“. So zeigt er auch die Schwachstellen von Verschwörungsbewegungen auf. Vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen aus ungezählten Begegnungen gibt er Ratschläge, wie man kühlen Kopf bewahren und mit Verschwörungsgläubigen umgehen kann.

Dr. Michael Blume ist Religions- und Politikwissenschaftler und Beauftragter gegen Antisemitismus in Baden-Württemberg. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet und leitete bis Juni 2020 das Referat „Nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten und Projekte Nordirak“ im Staatsministerium Baden-Württemberg.

Anmeldung NUR über die Evangelische Stadtakademie: info@evstadtakademie.de oder Tel. 089/5490270

15.12.2021 – Zeichentrick und Religion: Walt-Disney-Filme und ihre religiöse Motivik

Vortrag von Judith Einsiedel, Mitglied im Vorstand der Freunde Abrahams
Mittwoch, 15. Dezember 2021, 19:00 bis 20:30 Uhr
Präsenz (N136400) oder online (N136405)
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 2, Einsteinstr. 28

Teilnahmegebühr 8 €

Weitere Informationen

08.12.2021 – Die Weihnachtsgeschichte im Koran

ein Bibliolog

mit Gönül Yerli und Matthias Hofmann

Mittwoch, 8. Dezember 2021, 20:00 bis 21:30 Uhr
Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 2, Einsteinstr. 28

Teilnahmegebühr 8 €

Nicht nur das Neue Testament, auch der Koran erzählt von der Geburt Jesu. Diese Erzählung ist anders als die christliche, aber in vielerlei Hinsicht auch ähnlich. Wir wollen diese „koranische Weihnachtsgeschichte“ nicht nur hören, sondern sie angelehnt an das Stilmittel des Bibliologs anders erleben und seine theologische Tiefe ausloten. Eine wunderbare Einstimmung auf das Weihnachtsfest für alle Interessierten!

Anmeldung erforderlich bei www.mvhs.de, Tel. 089/48006-0

Weitere Informationen

18.11.2021 – Wie lebte es sich in Ur im 19. Jahrhundert vor Christus?

Neue Erkenntnisse aus den Ausgrabungen in Südirak

Vortrag von Prof. Dr. Adelheid Otto, LMU

Donnerstag, 18. November 2021, 19:00 Uhr
Haus der Kulturinstitute, Großer Hörsaal, Katharina-von-Bora-Str. 10

Teilnahmegebühr: 7 €

Weitere Infomrationen

Eine Veranstaltung der „Freunde Abrahams ev.“

24.11.2021 – Das Münchner Hebräische Palimpsest: ältestes hebräisches Buch Europas?

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer (BSB und Freunde Abrahams) und Sarah Lemaire (LMU)

Mittwoch, 24. November 2021, 18:30 Uhr
Bayerische Staatsbibliothek (BSB), Friedrich-von-Gärtner-Saal (1. OG), Ludwigstr. 16

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland, #2021JLID.

Anmeldung erbeten unter veranstaltungen@bsb-muenchen.de, 089 / 28638-2115

Veranstalter: Bayerische Staatsbibliothek

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