Glaube und Gewalt

Theologische Vorlesungsreihe von Prof. Palaver an der LMU (2018)

Sie ist nur eine Initiative unter vielen, der interreligiöse Dialog nimmt in München Fahrt auf. Da ist nicht nur der „Rat der Religionen“ […] sondern es wirken auch Initiativen wie das 2015 gegründete „Münchner Lehrhaus der Religionen“. […] Geplant ist ein „Haus der Kulturen und Religionen“, in dem junge Menschen leben, lernen und miteinander feiern können sollen.

Quelle: SZ vom 04.05.2018

Verschiedenheit achten – Gemeinschaft stärken

Ein Projekt an der Theodor-Heuss- Schule in Offenbach/Main (Hessen)

Unter dem Motto „Interkulturelles Lernen – damit Bildung gelingt“ finden seit dem Jahr 2006 viele Projekte rund um das Thema „Multikulturalität“ statt. Neben verschiedenen Teilprojekten wie zum Beispiel Info- und Kulturabenden, Migrationsberatung in der Schule und interkultureller Seelsorge ist der Schwerpunkt der gemischte Religionsunterricht. Hier werden Muslime, Katholiken, Protestanten und Atheisten gemeinsam unterrichtet.

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Einer für alle

Christen, Muslime, Juden und Atheisten – sie reden im hessischen Offenbach nicht übereinander, sondern miteinander. Denn ab der 11. Klasse gehen Jugendliche aller Glaubensrichtungen in einen gemeinsamen Unterricht.

Ein feature des BR vom 06.04.2018

Verschiedene Religionen unter einem Dach

Beten unter einem Dach?
Verschiedene Religionen finden zueinander
Von Susanne von Schenck
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

https://br.de/s/3n3w1UB

Moslems, Christen, Aleviten, Hindus und Buddhisten haben in Bern ihre Gebetsräume Tür an Tür – im „Haus der Religionen“. Seit Dezember 2014 ist es in Betrieb und das erste in der Schweiz. Knapp tausend Kilometer nördlich, in Berlin, wird noch Geld gesammelt für das „House of One“, ein interreligiöses Projekt, das ein Pfarrer, ein Iman und ein Rabbiner initiiert haben.
Mehrere Religionsgemeinschaften unter einem Dach – kann das überhaupt gut gehen? Denn immer wieder kommt es zu Konflikten. Wenn zum Beispiel die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde verlangt, dass die sakralen Räume nicht mit Schuhen betreten werden dürfen, was alle anderen christlichen Gemeinden aber tun. Oder wenn türkische Muslime die kurdischen Aleviten als Sekte betrachten und deshalb dem Berner Haus der Religionen fernbleiben. Aber der Dialog bietet eine Chance, soll er doch aufklären und Begegnungen ermöglichen.