19.-21.04.2024 – Das Unendliche im Endlichen vergegenwärtigen 

Mystik der Religionen in Praxis, Ästhetik, Theologie und gesellschaftlichen Impulsen 

19.-21. April 2024    I   Abtei Frauenwörth auf der Insel Frauenchiemsee

Die Abtei Frauenwörth ist ein altes Benediktinerinnenkloster und weltoffen für die Fragen der Religionen wie der Wissenschaften.

Es bedarf einer kleinen Anreise, aber die Reise lohnt, denn die Insel ist selbst ein mystischer Ort.

Wir freuen uns, dass wir die Professoren Milad Karimi und Michael von Brück für diesen Dialog gewinnen konnten. Beide zugleich Wissenschaftler und spirituelle Lehrer.

Und wir freuen uns auf das Dialogkonzert zwischen den meditativen Flöten des Sufismus und des Zen-Buddhismus mit Murat Cakmaz und Renkei Hashimoto

Alles Weitere erfahren Sie in der ausführlichen Beschreibung im Flyer:

Bitte melden Sie sich bei Interesse mit dem Anmeldeformular an über 
hoecht-stoehr@gmx.net

DIE VERANSTALTER/INNEN:
Stiftung Spiritualität und Interreligiöser Dialog München

in Zusammenarbeit mit
Occurso, Institut für interreligiöse und interkulturelle Begegnung e.V.
Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöfliches Ordinariat München und Freising
Beauftragte für Interreligiösen Dialog und Islamfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
MFI Münchner Forum für Islam
Haus der Kulturen und Religionen München e.V.
Freunde Abrahams – Gesellschaft für religionsgeschichtliche Forschung und interreligiösen Dialog e.V.
Katholisches Bildungswerk Traunstein e.V.

02.05.2024 – Familie & Spiritualität

Wie Spiritualität den Familienalltag bereichert

Was macht Spiritualität mit einem KInd? Und wie lässt sich Spiritualität in den Familienalltag integrieren? Die Veranstaltung gehört zu einer dreiteiligen Reihe, die sich diesen Fragen widmet. Dabei nimmt jede Einzelveranstaltung ein bestimmtes Kindes-/ Jugendalter in den Blick und beleuchtet das Thema Familie und Spiritualität aus jeweils einer religiösen Perspektive (Christentum, Buddhismus und Islam). Neben einem Impulsvortrag werden auch praktische Übungen vermittelt, die zum Ausprobieren einladen und das Familienleben bereichern können.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Eltern als auch Fachpersonal.

„So ein heißes Eisen, dass sich keiner mutig dran getraut hat“

Juden, Christen und Muslime wollten gemeinsam auf dem Marienplatz
beten – doch dann wurde die Veranstaltung kurzfristig abgesagt. Was ist
passiert? Und wie steht es um den Zusammenhalt in der Stadt?

Interview von Andrea Schlaier mit den HdKRM-Vorstandsmitgliedern Eva Haller und Gönül Yerli

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-religion-juden-christen-muslime-friedensgebet-1.6321857?reduced=true

© Süddeutsche Zeitung GmbH, München. Mit freundlicher Genehmigung von Süddeutsche Zeitung Content  

Ein offener Brief zum Projekt Haus der Kulturen und Religionen München in Bogenhausen (Nazarethkirche)

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Haus der Kulturen und Religionen (Logo)

München im Dezember 2023

Liebe Münchner*innen!

Vielleicht haben Sie in den vergangenen Tagen beim Warten in der U-Bahn Bilder von Menschen mit einem aus Holz gefertigten Schlüssel gesehen. Das waren wir – ehrenamtlich Engagierte des HdKRM e.V. – und unsere Fundraising-Aktion für das Haus der Kulturen und Religionen München.

Unser Projekt, Räume gemeinschaftlich als Moschee, Synagoge, Kirche und Tempel, für Meditation, Kulturveranstaltungen und Vorträge zu nutzen, verbindet Menschen. Wie Kathedralen und Tempel drückt unser Haus die Sehnsucht nach einer gemeinsamen menschlichen Mitte aus, nach friedvollem Miteinander. Es begegnen sich im Glauben feste Traditionelle, liberale Moderne, Säkulare, Schwankende, Suchende oder Entwurzelte. Seit Jahren arbeiten wir an dieser Vision: einen Begegnungsraum schaffen, an dem kleine und große Gruppen von Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Hintergründen, Religionen und Kulturen sich finden und austauschen können.

Uns geht es darum, den Zusammenhalt in unserer Stadt zu fördern. Wir wollen gemeinsame Werte leben, unabhängig von der religiösen Orientierung. Neben Hannover und Berlin sollte auch München ein Haus der Kulturen und Religionen beheimaten. Die Kombination eines interreligiösen Studienganges, gemeinsamen Lebens im Wohnheim und kultureller interreligiöser Veranstaltungen ist Alleinstellungsmerkmal unseres Münchner Projekts.

Was braucht es dazu? Räume für die Religionen, das College of Interreligious Studies, Gastronomie, den vorhandenen Kindergarten, Sitzungs- und Büroräume und einen Saal.

Nach einer Tagung 2019 im Saal des Alten Rathauses, zu der wir Vertreter sechs ähnlicher Projekte aus der ganzen Welt eingeladen hatten, wurde uns die Nazarethkirche in Bogenhausen für einen ersten Versuch angeboten. Mögliche Umbau-Visionen entwickelte eine Masterklasse für Architektur. Die Studierenden zeigten uns auf, was mit dem Baubestand der denkmalgeschützten Kirche alles möglich wäre.

Mehrere Teams (siehe hdkrm.org) arbeiten schon an der Raumplanung, am Fundraising und am Programm. Das College ist in Betrieb und derzeit im Kloster St. Bonifaz untergebracht. Doch um das Gebäude anmieten und die Kirche umgestalten zu können, bedarf es weiterer finanzieller Mittel. Mit Vorbehalten wurde uns in gewissem Maße die Unterstützung der Stadt München und der Religionsgemeinschaften in Aussicht gestellt. Die Anfragen dazu laufen noch.

Wir bitten nun die Entscheidungsträger und Stiftungen, sich mit der Idee noch intensiver auseinanderzusetzen. Unser Verein allein wird das Projekt nicht umsetzen können. Nur das koordinierte Miteinander von Crowdfunding, Stiftungen, öffentlicher Hand und Einzelspendern kann das. Unsere Aufgabe als Verein ist es, die Vision zu kommunizieren und die Planung voranzubringen.

Wenn Sie das Projekt unterstützen möchten, können Sie dies über direkte Mitarbeit oder eine Spende (hdkrm.org) tun. Es ist ein Graswurzel-Projekt – vielleicht ja auch Ihres?

Mit ganz herzlichem Gruß
der Vorstand des HdKRM e.V.

Vorstandsvorsitzende:
Prof. Dr. Martin Rötting (christl.), Eva Haller (jüd.), Gönül Yerli (musl.)

Besuch des Innenministers im Haus der Kulturen und Religionen München am 27.11.2023
(v.l.n.r.: Gönül Yerli, Eva Haller, Innenminister Joachim Herrmann, Prof. Dr. Martin Rötting)
© Ralph Deja, HdKRM e.V.

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